Raus aus Amerika


Thyssen-Krupp will die neuen Stahlwerke in Brasilien und in den USA verkaufen / Milliarden verloren

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Dabei „blicken wir verhalten optimistisch auf die zweite Jahreshälfte“, hatte Hiesinger anlässlich der Veröffentlichung der Halbjahreszahlen verlauten lassen. Ein paar Stunden später kam der Knaller: Der Konzern kündigte den Verkauf der beiden Stahlwerke in Übersee an – und der Aktienkurs drehte ins Positive.

Das Geschäftsjahr des größten deutschen Stahlkonzerns läuft vom 1. Oktober bis zum 30. September – und es läuft wieder einmal nicht rund. Es sind vor allem die riesigen Anlaufverluste der neuen Stahlwerke in Brasilien und den USA, die Thyssen-Krupp nun schon das zweite Jahr in Folge das Ergebnis verhageln. Jetzt zieht der Vorstand die Notbremse bei den Anlagen, die zusammen rund zehn Milliarden Euro gekostet haben – eine der teuersten Fehlinvestitionen der deutschen Industriegeschichte.

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Der kümmerliche Rest vom Faschistenfest

 

Die mittlerweile auf eine Lachnummer dezimierte “Partei” PRO NRW, kam unter Polizeischutz mit einem Kleinbus und einem anderem Fahrzeug mit berliner Kennzeichen nach Krefeld. Die Anzahl der Teilnehmer beschränkte sich auf gerade mal auf ca. 16 Personen mit rund 170 Gegendemonstranten. Die Demo in Krefeld war für 14:00 Uhr angesetzt und fing erst nach der Ankunft des PRO NRW Fahrzeugs um 14:30 an und endete kurz vor 16:00 Uhr.

 

 

In der ca. 16köpfigen Delegation von Pro NRW befand sich auch Jörg Uckermann, Beisitzer bei pro Köln und außerdem stellvertretender Vorsitzender von pro NRW.

Die PRO NRW Demo-Tour fing an dem Freitag Morgen um 10:00 Uhr in Mönchengladbach an, wurde dann in Krefeld fortgesetzt, um dann mit einer letzten Kundgebung in Düsseldorf zu enden.

 

 

Das pikante an der Demo in Krefeld vor der Moschee war, dass die Moschee sich unter dem Dach eines eingetragenen Familienvereins befindet, die als Hort der rechtsextremen türkischen Grauen Wölfe dient.

Unter den Gegendemonstranten befanden sich Mehmet Demir (CDU) und Mustafa Bostanci (SPD). Man muss auch das Thema der Unterwanderung der deutschen Parteien durch die Grauen Wölfe in Krefeld thematisieren.

Denn es macht keinen Unterschied, ob die Faschisten deutsch, oder türkischstämmig sind. Sie verfolgen die selbe Ideologie, die des Menschenhasses.

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1. Mai 2012, Nirosta war dabei

 

 

Günter Cranen (VKL-Vorsitzender und BR), Ahmet Yikar (VKL-Beisitzer und BR)

 

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Muslime empört über Pro NRW


Die rechtsextreme Partei will vor der Yavuz-Moschee demonstrieren – ausgerechnet zum Freitagsgebet. Die für Freitag, 4. Mai, angekündigte Demonstration der als rechtsextrem eingestuften Partei “Pro NRW” in Krefeld sorgt bei Krefelder Muslimen für Empörung.

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Besonders pikant: Auch einigen Mitgliedern der Yavuz Sultan Selim Moschee werden nationalistische Tendenzen nachgesagt. Die Moschee soll Sammelpunkt der Grauen Wölfe sein, eine rechtsextreme türkische Partei.

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Outokumpu-Chef erwartet lange Kartellprüfung


KAUF VON THYSSEN-KRUPP-TOCHTER

Outokumpu will die Thyssen-Krupp-Tochter Inoxum übernehmen. Der Chef des finnischen Edelstahlkonzerns rechnet jedoch mit einer intensiven Prüfung der Europäischen Kommission – die wohl sehr lange dauern wird.

Der finnische Edelstahlkonzern Outokumpu rechnet bei der Übernahme von Inoxum mit einer intensiven Kartellprüfung. Es werde voraussichtlich eine vertiefte Prüfung durch die Europäische Kommission geben, sagte Vorstandschef Mika Seitovirta dem Handelsblatt. „Diese könnte September oder Anfang Oktober abgeschlossen sein“, sagte er.

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“Niemand will ThyssenKrupp-Stahlwerkanteil kaufen”


Vale-Direktor über TKCSA: “Niemand will ThyssenKrupp-Stahlwerkanteil kaufen”

Rio de Janeiro. Auf der gestrigen Aktionärsversammlung des brasilianischen Bergbaukonzerns Vale in Rio de Janeiro haben Vertreter von Nicht-Regierungsorganisationen, die sich Aktien des Konzerns gekauft haben, um Rede- und Stimmrecht auf der Jahreshauptversammlung zu erlangen, gegen die Praktiken des Konzerns protestiert und dabei die Konzernleitung auch nach der Vale-Beteiligung von rund 27 Prozent an dem umstrittenen Stahlwerk TKCSA von ThyssenKrupp gefragt. Laut einem Bericht des Portals Xingu Vivo pflichtete dabei der Generaldirektor der Vale, Clovis Torres, der Kritik am Stahlwerk bei. “Wir sind nicht einverstanden mit ihrer [TKCSA] Politik”, sagte Torres, angesprochen auf die Fragen nach Umweltverschmutzungen des Stahlwerks. “Aber wir haben nicht die ausübende Macht des Managements, wir sind nur Minderheitseigner”, soll Clovis Torres laut dem Bericht bei Xingu Vivo gesagt haben. “Wir pflichten euch bei”, sagte Torres demnach zu den kritischen Aktionären aus Umweltgruppen und sozialen Bewegungen. Auf die Nachfrage, warum sich dann Vale nicht aus dem Gemeinschaftsunternehmen zurückziehe, erläuterte Torres laut Xingu Vivo, dass das Problem sei, niemand wolle diese Anteile kaufen, so das Portal.

Das sechs-Milliarden Euro teure Stahlwerk TKCSA steht seit Jahren in der Kritik von Fischern und Anwohnern. Die Fischer klagen seit Baubeginn um Einbußen beim Fischfang von bis zu 80 Prozent, die Anwohner protestieren gegen den Staub, den das Stahlwerk emittiert. Im Oktober vergangenen Jahres hatte eine Analyse der dem Gesundheitsministerium unterstellten Stiftung Fundação Oswaldo Cruz (FIOCRUZ) ergeben, dass in dem Staub Schwermetalle enthalten sind. Derzeit laufen mehrere Gerichtsprozesse um Entschädigungen für die Fischer und um die Umweltbelastungen wegen des Stahlwerks. Erst Anfang dieser Woche war im Ersten Deutschen Fernsehen eine kritische Dokumentation, die schwerpunktmäßig das Stahlwerk TKCSA in Rio de Janeiro unter die Lupe nimmt, in der ARD gelaufen.

Quelle

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Stahlharter Kampf


Norbert Kalwa ist bald ein Finne. Outokumpu heißt der Konzern aus dem Norden, der gerade die Edelstahlsparte von ThyssenKrupp geschluckt hat. „Seinen Betrieb geschluckt“ würde Norbert Kalwa sagen. 40 Jahre ist der Betriebsrat aus Krefeld bei Thyssen. Seine halbe Familie arbeitet hier: Bruder Wolfgang in der Produktion, sein Sohn im Einkauf und Bruder Bernd ist sogar Betriebsratsvorsitzender. Norbert Kalwa hat für sein gewerkschaftliches Engagement sogar das Bundesverdienstkreuz bekommen.

Aber jetzt ist der Betriebsrat besonders gefordert: Bei ThyssenKrupp verhandeln sie den Sozialplan. Zwar soll es bis Ende 2015 keine betriebsbedingten Kündigungen geben, aber viele seiner Kollegen müssen den Standort Krefeld verlassen. Norbert Kalwa muss intensive Gespräche führen und hart verhandeln. Formal wird er bald kein ThyssenKruppianer mehr sein – im Herzen schon: „Meine Firma ist ThyssenKrupp und sie wird es immer bleiben.“ Reporter Kai-Hendrik Haß hat den Betriebsrat bei seinem Kampf um soziale Gerechtigkeit begleitet.

Quelle

 

Zum Videobeitrag: KLICK

 

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